Altstadtfreunde-Stammtisch:
Jeweils am 2. Dienstag eines Monats, um 19:00 Uhr, findet unser traditioneller Altstadtfreunde-Stammtisch statt.

Der Stammtisch bietet eine gute Gelegenheit zum entspannten Gedankenaustausch ohne irgendeine Tagesordnung. Jedes Mitglied kann gerne eigene Ideen einbringen, Anregungen und Wünsche äußern.
Gäste sind herzlich willkommen.

Ort: Wirtshaus “Wurstbendel”, Herstallstraße 3, Aschaffenburg.

 

Aschaffenburger KulturtageStadtrundgang zu preisgekrönten Baudenkmälern:
Datum: Freitag, 5. Juli 2019, 17:00 Uhr bis 18.30 Uhr
Treffpunkt: Brunnen auf dem Stiftsplatz in Aschaffenburg
Kostenlos, Anmeldung nicht erforderlich.

Seit 2003 verleihen die Aschaffenburger Altstadtfreunde e. V. einen Preis für besondere Leistungen in der Denkmalpflege, seit 2017 gemeinsam mit dem Geschichts- und Kunstverein Aschaffenburg e.V. als "Aschaffenburger Denkmalpreis". Geehrt werden Personen, die ihr denkmalgeschütztes Haus vorbildlich instand gehalten oder restauriert haben. Der Preis soll weitere Eigentümer anspornen, auf ihren Besitz stolz zu sein und ihn zu pflegen.  Denkmalgeschützte Gebäude stehen nicht nur für sich, sondern wirken auf das Straßenbild und kreieren in ihrer Gesamtheit die anziehende Atmosphäre von ganz Aschaffenburg. Renate Gernhardt, vom Vorstand der Aschaffenburger Altstadtfreunde, erläutert bei dem Rundgang durch die Altstadt die prämierten Häuser aus den vergangenen Jahrhunderten.

 

 

Aschaffenburger KulturtageFassadenkunst in Aschaffenburg - täglich zu sehen und doch unbekannt:
Bruno Geißel in Kooperation mit den Aschaffenburger Altstadtfreunden
Datum: Sonntag, 14. Juli 2019, 16:00 Uhr, Rundgang von ca. 90 Minuten
Treffpunkt: Herstallstraße, Ecke Landingstraße/Sandgasse
Kostenlos, Anmeldung nicht erforderlich.

Aschaffenburg beherbergt eine öffentliche Kunstgalerie mit über 200 Kunstwerken aus dem 19. und 20. Jahrhundert in einer großen Vielfalt an künstlerischen Ausdrucksformen  Obwohl Sie sehr groß und gut sichtbar sind, werden sie kaum beachtet. Es sind Kunstwerke an Hausfassaden. Bei einem Rundgang  durch die Geschäftsstraßen der Innenstadt und durch die Altstadt stellt der ehemaligen Leiter des Bauordnungsamtes Bruno Geißel Ihnen  eine vielfältige Auswahl vor, die sie anregen wird, auch in ihrer Wohnnähe mal in die Höhe zu schauen und Kunstwerke als solche wahrzunehmen und einzuordnen.

 

 

 

 

Rückblicke auf vergangene Veranstaltungen:

 


 

Die Zeit ist reif,
das Offene Schöntal für die Menschen und die Natur zurück zu gewinnen:

Informationsstand und Expertenführung der Altstadtfreunde
(PDF Dokument mit Fotos)

 

 

17. Januar 2019:
Aschaffenburger Altstadtfreunde zum Schad-Museum:
Einem Baudenkmal wird neues Leben eingehaucht.

Ein gelungener Neubau innerhalb eines 400 Jahre alten Baudenkmals sei das Schadmuseum im ehemaligen Jesuitenkolleg an der Pfaffengasse, in welchem zuletzt auch die Berufs- und Fachoberschulen untergebracht waren. Dieses Fazit zogen die Aschaffenburger Altstadtfreunde bei einer Besichtigung des Gebäudes, in dem die Handwerker noch letzte Arbeiten erledigen, und die städtischen Museen gerade damit begonnen haben, die Ausstellung auf zu bauen.
Von 1619 bis 1621 ließ der Mainzer Erzbischof Johann Schweikard von Kronberg die Jesuitenkirche, sowie erste Kollegiengebäude für die Jesuiten erbauen, die er nach Aschaffenburg berufen hatte. In seiner 400-jährigen Geschichte erlebte der Gebäudekomplex vielfältige institutionelle und bauliche Veränderungen, war Universität und Standort für verschiedene Schulen, wurde umgebaut, angebaut, zum Teil abgerissen  und erlitt erhebliche Kriegsschäden. Dennoch: Die geschlossene Baugruppe des 17. Jahrhunderts „stellt ein anschauliches Zeugnis der deutschen Renaissancearchitektur dar”, urteilt die Denkmalpflege.
Walter Hartmann, Leiter des städtischen Hochbauamtes, zeigte auf, wie aus Aula und Klassenzimmern ein Museum mit raffinierter Technik für anspruchsvolle Ausstellungen wird. Die ausgeklügelte Museumstechnik ist hinter Wänden und unter abgehängten Decken versteckt. Die Besucher aber empfinden ein beeindruckendes Raumerlebnis. Im Erdgeschoss konnte der Boden über dem Gewölbekeller um circa 60 Zentimeter tiefer gelegt werden, um einen barrierefreien Zugang zum Erdgeschoss und eine neue Raumhöhe zu erhalten. Raumgewinn gibt es auch im Obergeschoss, wo eine 47 Zentimeter starke Durchbiegung der Decke ausgeglichen wurde.

Die größte Überraschung bietet dann aber doch der Dachbereich: Dort entstand eine zweigeschossige Halle, weil die Decke herausgenommen worden war und der so entstandene Raum von einer Stahlbetonkonstruktion umfasst wurde, welche die statischen Probleme löst und die alten Wände wieder zusammenklammert. Karl Joachim Kraus vom Vorstand der Altstadtfreunde, als Bauingenieur selbst Fachmann für komplizierte Bauvorhaben: „Das FotoSchadMuseumist eine Meisterleistung, die dem Museum tolle Möglichkeiten eröffnen und die Besucher begeistern wird.“ Josef Forman, Vorsitzender der Altstadtfreunde, dankte Amtsleiter Hartmann, der klar gemacht habe, „welcher enorme Aufwand an planerischem Geschick und handwerklicher Leistung erforderlich war, um in dem Baudenkmal die Voraussetzungen für ein attraktives Museum zu schaffen.”

Wilfried Kaib

Der Höhepunkt im Dachgeschoss:

Walter Hartmann vom Hochbauamt erläutert den Aschaffenburger Altstadtfreunden die Technik der zweigeschossigen Halle im neuen Schad-Museum.

 

 

Ausstellung „Anton Kilian Gentil: Der Bauherr als Architekt“

Download: Main-Echo Artikel zu diesem Thema als PDF

Anlässlich seines 150. Geburtstags hatten die Aschaffenburger Altstadtfreunde e. V. eine kleine Kabinettausstellung zu Anton Kilian Gentil als Unternehmer und Bauherr zusammengestellt und nur an seinem Geburtstag am 29. September 2017 gezeigt. Für alle, die seinerzeit die sehenswerte Schau nicht betrachten konnten, hat nun die Aschaffenburger Stadtbibliothek die Ausstellung übernommen und zeigt sie im November 2018 in ihren Räumen während der allgemeinen Öffnungszeiten.

 

Altstadtfreunde bei den Kulturtagen 2018: Aschaffenburger Stadtbefestigungen

19.Aschaffenburger KulturtageVortrag von Hans Sommer in Kooperation mit der VHS:
„Die alten Aschaffenburger Stadtbefestigungen“.
Der Vortrag war am 8. Juni 2018

Nicht zufällig hat sich die typische europäische Stadt von dem Punkt aus entwickelt, an dem noch heute ihr Zentrum liegt. Zu ihrem Gedeihen über Jahrhunderte hinweg gehörte eben mehr als die Gunst des Landesherrn und die verkehrsgünstige Lage an belebten Handelsstraßen.
Ersten Schutz gegen bewaffnetes Eindringen gewährte das Bauen auf höher gelegenem Gelände dicht an dicht und das Errichten von Palisaden. Später kamen Mauern, Gräben, Türme und Tore dazu – allesamt ziemlich aufwendige Anlagen, die nach dem Erfinden des Schießpulvers und der Kanonen wieder und wieder verstärkt werden mussten. Erst im 18. Jahrhundert sprengte die europäische Stadt ihre Mauern und entwickelte sich ins Umland hinaus.
In Aschaffenburg ging das Demolieren der Stadtbefestigung mit der Anlage des offenen und des geschlossenen Schöntals einher. Heute sind vom äußeren Befestigungsring – neben einigen Mauern – noch der Herstallturm, der Torturm der Sandkirche, das Theoderichstor und das Zolltor erhalten. Doch wo waren eigentlich die anderen in den alten Karten verzeichneten Anlagen? Was ist dort noch wie damals und was kam später dazu?
Die Altstadtfreunde und Hans Sommer, Stadtplaner und profunder Kenner der Aschaffenburger Baugeschichte, laden Sie mit einem Vortrag zu einer Reise in die Vergangenheit unserer Stadt ein.

Der kostenfreie Vortrag war eine Vorbereitung für die Stadtführung am 6. Juli 2018.

 

 


 


 


 


 


 

 


 

 

Der Hofarchitekt Dalbergs in Aschaffenburg, Emanuel Joseph Herigoyen

Steingasse1Am 7. Juli 2017 luden wir zu einem Rundgang zur Baugeschichte Aschaffenburgs um 1800 ein. Bruno Geißel zeigt uns die steinernen Zeugnisse, die der Hofarchitekt Dalbergs, Emanuel Joseph von Herigoyen, in Aschaffenburg hinterlassen hat.

weitere Informationen dazu in “Unser-Echo”

Pressemitteilung der Bayerischen Schlösserverwaltung anlässlich des 200. Todestags von Emanuel Joseph von Herigoyen

 

 

Spuren der Baugeschichte aus der Reformationszeit des 16. Jahrhunderts

Ruine BeginenklosterAm Dienstag den 4. Juli 2017, luden wir zu einem Rundgang zur Baugeschichte Aschaffenburgs im 16. Jahrhundert ein. Auf dem Weg von Schloss Johannisburg quer durch die Altstadt bis zur Kirchenruine des Beginenklosters im Schöntal, erläuterte Bruno Geißel bekannte und weniger bekannte Baudenkmäler aus der Reformationszeit.

Informationsdokument: Kirchenruine im Schöntal
Höhepunkt eines Stadtrundgags mit Seltenheitswert

weitere Informationen dazu in “Unser-Echo”

 

 

Am 2. Juli 2017 erlebten wir einen kleinen Parkrundgang mit köstlichen Schauspielszenen der Herren von Sickingen und Stubenrauch in historischen Kostümen.

Wilhelm Graf von Sickingen war Staatsminister unter Friedrich Carl von Erthal und gilt als Mitinitiator und Ideengeber der Absicht, das Nilkheimer Wäldchen von einem Jagdrevier in einen Landschaftsgarten umzugestalten. Dokumentiert wird seine Mitwirkung durch die Berichte des Hofkammerrates von Stubenrauch, die er an den als Mainzer Gesandter 1778/79 in Wien weilenden Grafen Sickingen schickte. Jener versah diese Berichte mit teils bissigen Kommentaren, weil er seine eigenen klaren Vorstellungen nicht umgesetzt sah.

Schauspielszenen

 

 

 

Vergangene Veranstaltungen in 2016:

 

16. bis 18. September 2016:

Gartenexkursion der Superlative

Vor dem Schloss MachernAuf der Studienreise der Aschaffenburger Altstadtfreunde e.V. drehte sich alles um das Thema Gärten und Parks. Drei Tage lang konnte man an den verschiedensten Orten erleben, wie sich die Entwicklung vom Barockgarten zum Landschaftsgarten vollzogen hat. Die erste Exkursion führte nach Oranienbaum, wo die gebildete und begabte Henriette Catharina von Nassau-Oranien nach der Heirat mit dem Fürsten von Anhalt wichtige Impulse in kultureller und wirtschaftlicher Hinsicht für das Fürstentum brachte. Sie war letztlich mit ihren künstlerischen, politischen und wirtschaftlichen Innovationen Wegbereiterin für das Gartenreich Wörlitz-Dessau ihres Urenkels Leopold III. Friedrich Franz. Sie selbst schuf mit Oranienbaum ab 1683 ein bemerkenswertes, barockes Ensemble aus Schloss-, Park- und Stadtanlage.

Der Höhepunkt der Reise war natürlich Wörlitz mit seiner ersten Landschaftsgartenanlage im englischen Stil auf dem europäischen Festland. Mit seinen weiten Ebenen, Wasserflächen, Brücken, Wäldern, Elbdeichanlagen und dem ausgeklügelten System an immer wieder überraschenden Blickachsen auf Bauwerke und Skulpturen begeisterten diese ausgiebigen Rundgänge, auch wenn das Wetter am Samstag leider nicht so mitspielte, was dennoch durch eine melancholische Stimmung seinen eigenen Reiz entfaltete. Die Besichtigung des skurrilen „Stein“, der den Vesuv darstellen soll und der darauf befindlichen reizenden Villa Hamilton sowie des vollständig original eingerichteten klassizistischen Schlosses, ebenfalls das erste dieser Art auf dem Kontinent, gebaut von Friedrich Wilhelm von Erdmannsdorff, waren ein Augenschmaus. Der Besuch des Luisiums und des Georgiums - weiterer Landschaftsgartenschöpfungen innerhalb des Gartenreichs - rundeten das Bild ab.

Der historische Friedhof in Dessau, als „Neuer Begräbnisplatz“ 1787 ebenfalls von Erdmannsdorff ganz im Sinne der Aufklärung angelegt, ist in seiner Grundstruktur noch vollständig erhalten, ganz im Gegensatz zum Altstadtfriedhof von Aschaffenburg, der unter Dalberg 1809 nach den gleichen Prinzipien geschaffen worden war.

Der Dessaubesuch führte natürlich auch zu dem berühmten Bauhauskomplex und den Meisterhäusern von Walter Gropius, der mit seiner nachhaltigen modernen Architekturauffassung Maßstäbe setzte.

Auf der Heimreise konnte noch ein für viele unbekanntes Kleinod, der Schlosspark von Machern bei Leipzig als Beispiel eines Landschaftsgartens der “Empfindsamkeit”, bei schönstem Wetter bewundert werden.

Die ganze Reise war ein gelungenes Erlebnis für die Teilnehmer nicht zuletzt durch die nicht nur fachlich brillanten sondern auch oft humorvoll vorgetragenen Ausführungen des Reiseleiters und –veranstalters Thomas Huth.

Die Altstadtfreunde nahmen wie beiläufig eine wichtige Erkenntnis mit, dass es viele Parallelen zur eigenen Gartengeschichte gibt: das “Grüne Erbe Aschaffenburgs” braucht sich mit seinem klassischen Landschaftsgarten Schönbusch, dem Schöntal, der Fasanerie aus dem 18.Jh. und den weiteren Anlagen des 19.Jh. rund um die Stadt, nicht zu verstecken.

Renate Gernhardt, Zobelstraße 12a, 63741 Aschaffenburg

 

Freitag, 24. Juni 2016:

Führung Landschaftspark Schönbusch
Im Sommer hatte Herr Konstantin Buchner, Leiter der Schloss- und Gartenverwaltung Aschaffenburg, exklusiv für die Aschaffenburger Altstadtfreunde eine Führung durch den Landschaftspark Schönbusch angeboten:

 


 

 

 

Termine anderer Veranstalter dir wir gerne empfehlen:

 

z.Zt. keine Veranstaltungsempfehlungen vorhanden.

 

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